Anna Dorothea Therbusch

Hofmalerin

Im Jahr 1765 ging Therbusch schließlich nach Paris. Die Académie Royale lehnte ihre Arbeit zunächst ab, weil sie für zu gut befunden wurde, um von einer Frau stammen zu können.

 

Gräfin Charlotte von Sickingen

Hofdame der Kurfürstin Elisabeth Augusta

Eine feine, liebeswürdige, etwas blauäugige Adelige. Ihr Gemahl ist von Otto Heinrich von Gemmingen-Hornberg, der als Hofkammerrat für die Finanzen bei Hofe zuständig war, Schauspielstücke schrieb und Freimaurer war.

Er war ein guter Freund Mozarts. Zudem weist Familie Sickingen interessante Vorfahren auf, z.B. Carl Anton von Sickingen sowie Franz von Sickingen.

 

 

Kurfürstin Susanna von Bayern

 

Kurfürst Ottheinrichs Gemahlin berichtet von Prachtentfaltung und Glaubenswechsel

 

Freifrau von Vöhlin

 

 

Gräfin Amalia zu Solms-Braunfels

 

Hofdame und spätere Rivalin von Elisabeth Stuart, die sie ins holländische Exil begleitet und 1625 den Statthalters der Niederlande, Friedrich Heinrich von Oranien-Nassau, heiratet.

Sie ist leidenschaftlich, herrschsüchtig und politisch hochbegabt, durch ihre geschickte Heiratspolitik knüpft sie Verbindungen zu den großen Herrscherhäusern Europas.

 

Frau Sckell

 

Eheweib von Hofgärtner Johann Wilhelm Sckell und Mutter von Friedrich Sckell, der in Schwetzingen in Auftrag des Kurfürsten den englischen Landschaftsgarten gestaltete.

Das Hofgärtner-Weib lädt ein zum Spaziergang durch den Schlossgarten, dem „Paradies auf Erden“. Plaudernd flaniert man vorbei an Blüten, Blumen und Bäumen und erfährt welch wortlose Botschaften diese zu senden vermögen.

Im 18. Jahrhundert war es sehr beliebt „Blumen sprechen“ zu lassen, da sie nicht nur die geplanten Motive offenbarten, sondern viel interessantere Geschicht(ch)en.

 

Die singende Magd Josepha

Die Magd Josefa soll mit dem Reisigbesen den Boden fegen. Sie macht aber lieber Pausen, indem sie Leute anspricht. (einzelne Gäste, Gruppen, oder auch vor Publikum möglich).

Sie erzählt gerne die Geschichten von ihrer Nachbarin, der Fährmannstochter, die dem Pflazgrafen verfiel und daraufhin im Kloster landete.

Die Magd erzählt und singt zwischendurch Strophen von der Ballade "Der Pfalzgraf und die Nonne".

 

Emilie Kellner

 

Emilie Kellner führt durch den Sehnsuchtsort Heidelberg, das Schloss und den Garten.

Sie erzählt von Heidelberger Romanzen, von Poeten und Malern, aber auch Alltagsgeschichten rund um die romantische Schlossruine.

 

Eleonore Wilhemine Häusser

 

Eleonore Wilhelmine Häusser, Tochter des namhaften Heidelberger deutschen Historikers und liberalen Politikers Professor Ludwig Häusser (1818 -1867).

Eleonore wuchs mit ihren anderen drei Geschwistern in einem liberalen Elternhaus in Heidelberg auf, welches häufig Treffpunkt für wichtige Persönlichkeiten der damaligen Zeit war.

Sie verstand es, sich in gebildeten Kreisen zu bewegen, über höfliche Konversation hinaus sich zu Tagespolitik, Geschichte, Migration und Religion mit Sachverstand zu äußern.

 

 

Bürgersfrau

Bärbel Niklaus

 

Eine Küchenmagd, die alles weiß über die Vorlieben der Hofleute und am besten Soßen kochen kann.

 

Gertrude Hölzer

 

Die fiktive Ehefrau des historisch belegten protestantischen Händlers und Krämers Georg Friederich Hölzer aus Neckargemünd.

Die protestantische Krämersfrau aus Neckargemünd erzählt über den Lebensweg des Amerika – Auswanderers Caspar Wüster (1696-1756) (Englisch: C. Wistar), der 1717 als Sohn des Jägers aus Waldhilsbach nach Philadelphia ausgewandert ist, und dort zum Ansehen und Vermögen brachte.

Getrudes Ehemann, Georg Friederich Hölzer, war Schulfreund von Wüster, protestantischer Händler und Ladenbesitzer in Neckargemünd, zugleich war er der zuverlässige Geschäftspartner in den 1730er und 1740er Jahren. Über ihn bezieht Wüster deutsches Händlergut von Knöpfen bis hin zu Waffen. Die Lebenswege der zwei Männer sind eigens recherchiert und historisch belegt.

 

 

Ottilia Kannenbruch

Bürgersfrau

 

Die Bürgersfrau Ottilia Kannenbruch bietet "Geschichten aus der Geschichte": von der Pfälzer Liselotte, der englischen Königstochter und natürlich vom Großen Fass. Aber sie weiß auch Rat bei Liebesleid, Husten und Zahnweh - ihr "Brauchbüchlein" hat sie immer dabei.

 

Charles Burney

Musikkritiker

 

Dr. Charles Burney, ein Musikkritiker aus London, der sich im Sommer 1772 für zwei Wochen in Mannheim und Schwetzingen aufhielt. Dort arbeitete er an seinem Buch:

Carl Burney’s der Musik Doctors Tagebuch seiner Musikalischen Reisen” (“The Present State of Music in Germany, The Netherlands and The United Provinces” 1773)

Er war ein Freund der Familie Mozart und interessiert am Mannheimer Orchester und der Mannheimer Schule.

 

Baronin von Krüdener

Ehefrau des russischen Gesandten am Hofe Katharina II. von Russland

 

Baronin Julia Barbara von Krüdener (russisch Баронесса Юлия Варвара фон Крюденер, 1764 - 1824), Ehefrau des russischen Gesandten: Burckhard Alexius Constantin von Krüdener (russisch: Алексей Иванович фон Крюденер, 1746-1802).

Katharina II. von Russland ernannte Krüdener 1785-1786 zum Gesandten am bayerischen Hof in München.Die Zarin hegte Pläne Kurland und Russland zu vereinen und suchte in ganz Europa nach Verbündeten.

Kurfürst Carl-Theodor besucht noch mal Schwetzingen/Mannheim nach seinem Wegzug nach München und so komme auch ich mit dem Hofstaat kurz nach Schwetzingen/Mannheim.

 

Grossherzogin Stéphanie de Beauharnais

 

Folgen Sie mir in die Zeit der Badischen Großherzöge - sie wird aus erster Hand lebendig gemacht

 

Baronin von Wiesen

Ehefrau des erfolgreichen russischen Komödiendichters und Satirikers Denis Iwanowitsch Fonwisin

(1743/45–1792) (deutsch Dennis von Wiesen, russisch Денис Иванович Фонвизин).

Er war der Sohn von einem deutschstämmigen Gutsbesitzer einer Adelsfamilie aus Livland, dessen Nachname sich vor einer Russifizierung Von Wiesen schrieb.

1782 vollendete von Wiesen sein Hauptwerk, die gegen den rohen, ungebildeten Landadel gerichtete Komödie „Der Landjunker“ (Недоросль), die bei ihrer Aufführung im gleichen Jahr große Begeisterung auslöste.

Nach einer gegen Katharina der Großen gerichteten Polemik wurde dem Dichter jede weitere literarische Tätigkeit untersagt. Von Wiesen verlässt den Hof der Russischen Zarin und reist nach Europa.

 

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Adliger Herr