Eines der wichtigsten Monumente badischer Geschichte

Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe

Ein Spaziergang an den östlichen Rand des Schlossgartens führt zu einem der stimmungsvollsten Monumente badischer Geschichte: „In der Abgeschiedenheit des tiefen Waldfriedens“ ließen der Großherzog Friedrich I. und seine Gemahlin Luise von Preußen ein Mausoleum für ihren 1888 verstorbenen Sohn errichten. Nach wie vor gehört die stille Lage im Hardtwald, ganz nah am Zentrum der badischen Metropole und dennoch ein Ort fern allen städtischen Trubels, zum besonderen Reiz der Großherzoglichen Grabkapelle.

 

Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts fanden hier die Großherzöge und Großherzoginnen von Baden ihre letzte Ruhe; die Grabkapelle löste die Schlosskirche in Pforzheim und die Karlsruher Stadtkirche ab, in denen bis dahin das badische Herrscherhaus seine Toten bestattet hatte. Insgesamt 18 Mitglieder der großherzoglichen Familie liegen in der Gruft der Grabkapelle im Hardtwald. Das Bauwerk im gotischen Stil, eine beeindruckende Architekturschöpfung des 19. Jahrhunderts, glänzt mit Details der Ausstattung. Etwa den feinen Steinmetzarbeiten der Dekoration oder dem eigenwilligen Steinmaterial, aus dem die Säulen im Inneren der Kapelle gearbeitet sind: ein Ort, der den genauen Blick lohnt! Die Führungen erschließen dieses Monument der badischen Geschichte.

 

 

ÖFFNUNGSZEITEN:

1. April bis 31. Oktober
Do 11.00 – 14.00 Uhr,

Fr 14.00 – 17.00 Uhr,
Sa 13.00 – 17.00 Uhr,
So 13.00 – 17.00 Uhr
1. November bis 31. März geschlossen

 

Anreise mit dem PKW:

Anfahrt

 

HINWEIS:

Für die Begehung der Gruft empfiehlt sich wärmere Kleidung.

Begehen auf eigene Gefahr.

 

FOTOS:

Fotografieren ohne Blitz und Stativ für private Zwecke sind in der Oberkirche und der Gruft gestattet.

Kommerzielle Fotoaufnahmen bedürfen einer Genehmigung.

 

TREFFPUNKT:

Kasse in der Grabkapelle,

Lärchenallee / Klosterweg

 

DAUER:

Sonderführungen ca. 2 Stunden

max. 30 Teilnehmer